
Fünf zentrale Handlungsfelde
Wir haben fünf zentrale Handlungsfelder identifiziert, auf die sich Händler konzentrieren sollten, um Kund*innen ein erstklassiges Shopping-Erlebnis zu bieten:
- Physische Stores neu denken
- Die Gen Z für sich gewinnen
- Mitarbeitende mit Technologie stärken und halten
- Nachhaltig und verantwortungsvoll handeln
- Kosten und Risiken mit Technologie im Griff behalten
Physische Stores neu denken
Die Rolle des Ladengeschäfts hat sich ordentlich gedreht. Wie ein Karussell – vor allem, seit Online-Shopping für viele zur Normalität geworden ist. Und trotzdem: Laut einer Umfrage von 2024 kaufen ganze 92 % der europäischen Konsument*innen weiterhin gern im stationären Handel ein.
Klar ist auch: Wer Kund*innen halten will, muss ihnen ein Erlebnis bieten.
Personalisierung durch Technologie
Künstliche Intelligenz (KI)
KI hilft dabei, in Echtzeit zu erkennen, was Kund*innen interessiert – basierend auf Verhalten, Vorlieben und Kaufhistorie. Personalisierte Erlebnisse sind das Ergebnis.
Endlose Regale (Endless Aisles)
Warum sollte das Sortiment an der Ladenfläche enden? Endless Aisles verknüpfen den Store mit dem Online-Katalog. Bestellung nach Hause oder Abholung im Store? Beides kein Problem.
Mobile Self-Scanning-Apps
Scannen, bezahlen, rausgehen – ohne Schlange an der Kasse. Mobile Self-Scanning-Apps machen genau das möglich. On top gibt’s oft Bonuspunkte, Produktinfos oder Einkaufslisten.
Interaktive Displays
Interaktive Displays verwandeln Läden in Erlebnisräume. Produkte entdecken, ausprobieren, vergleichen – direkt im Store und auf eine Art, die online so nicht funktioniert.
Die Gen Z für sich gewinnen
Die Generation Z kommt mit ordentlich Kaufkraft um die Ecke: Laut Afterpay werden sie und Millennials bis 2030 rund 60 % der weltweiten Einzelhandelsausgaben ausmachen.
Besonders beliebt unter ihnen: Buy Now, Pay Later (BNPL). Einkäufe werden in kleinere Raten aufgeteilt. So sind die Kosten überschaubar, flexibel, alltagstauglich.
Auch Mobile Wallets sind ganz vorne mit dabei. Kontaktlos ist der neue Normalzustand. Das Zählen von Kleingeld und Auseinanderfalten von Scheinen werden zunehmend zu Relikten.
Ein weiterer Treiber: Social Commerce. Produkte direkt über Social Media kaufen, ohne Umwege über andere Shops. Warum sich auch durch diverse Links klicken, um eine Bestellung tätigen zu können? Verkaufen Sie dort, wo Ihre Zielgruppe unterwegs ist.
Mitarbeitende mit Technologie stärken und halten
Fachkräfte zu halten, ist im Handel schon lange kein Selbstläufer mehr. Wer sein Team entlasten und somit glücklicher machen will, braucht Tools, die den Arbeitsalltag einfacher machen.
Schneller einarbeiten, besser bleiben
Die Einarbeitung muss effizient sein. Der Hebel: Technologie, die intuitiv ist. Wer fünf verschiedene Systeme für Verkauf, Lager, Retouren und Nachbestellungen nutzt, verlängert jede Schulung unnötig. Ein zentrales System für alle täglichen Prozesse spart Zeit und Nerven.
Digitale Kompetenzen ausbauen
Talente bleiben eher, wenn sie wachsen können. Kontinuierliche Trainings und digitale Lernformate helfen dabei, Fähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln, die direkt am Bedarf orientiert sind.
Unterstützung auf der Fläche
Zu oft fehlt Mitarbeitenden genau dann eine Info, wenn Kund*innen sie brauchen. Mobile POS-Geräte machen jedes Smartphone oder Tablet zur Kasse. Für Kund*innen ist das perfekt. Sie müssen sich nicht anstellen, sondern können sich an jeden Mitarbeitenden wenden, wo immer sie stehen.
Self-Checkout-Lösungen entlasten zusätzlich. Weniger Stress an der Kasse heißt mehr Zeit für Beratung, Ordnung und echte Kundennähe.
Nachhaltige und ethische Praktiken
Laut PwC zahlen Konsument*innen im Schnitt 9,7 % mehr für nachhaltige Produkte. Aber nur, wenn sie den Mehrwert verstehen. Die Herausforderung: Nachhaltigkeit bezahlbar machen, ohne bei Qualität oder Transparenz Abstriche zu machen.
Secondhand & Wiederverwendung
Auf dem Secondhand-Markt treffen Nachhaltigkeitsgedanken auf Budgetfragen. Luxusmarken arbeiten inzwischen gezielt mit Wiederverkaufsplattformen zusammen, um ihre Markenpräsenz zu steuern und Ressourcen zu schonen. So haben sie mehr Kontrolle über ihre Produkte und was mit ihnen geschieht. Gleichzeitig profitieren Kund*innen, indem sie von zertifizierten Shops kaufen.
Technologie, die Kosten und Risiken senkt
Cyberangriffe, Ausfälle, steigende Komplexität – Geschäftskontinuität ist im Handel ein zentrales Thema. Gefragt sind Systeme, die nicht nur den Kund*innen, sondern auch den Unternehmen selbst Sicherheit geben, Klarheit schaffen und die trotzdem beweglich bleiben.
Mit der Cloud handlungsfähig bleiben
Immer mehr Händler setzen auf Software as a Service (SaaS) und modernisieren ihre IT-Landschaft. Gute Gründe dafür gibt es genug: Sie sind immer aktuell, sicher, und Nutzer*innen haben jederzeit Zugriff.
Bestände im Blick behalten
Out-of-Stock frustriert, Überbestände kosten Geld. Moderne Systeme schaffen Transparenz: Einheitliche Software für Online- und stationären Handel liefert einen sauberen Blick auf Bestände, Abverkäufe und Preise über alle Kanäle hinweg. Echtzeitdaten zeigen, wo Produkte schneller laufen. So lassen sich Waren gezielt zwischen Filialen verschieben —– bevor Regale leer oder Lager voll sind.
Fazit
Das eigentliche Problem beim Umsatzeinbruch sind oft ein veraltetes System und das Festhalten an alten Traditionen. Hier braucht es eine zentrale Plattform, die volle Sichtbarkeit und schnelles Handeln ermöglicht.
COSMO CONSULT ist LS Retail Gold Certified Partner und damit einer der wenigen Anbieter, die über eine besonders enge Partnerschaft und fundierte Projekterfahrung verfügen. Unsere Expert*innen kennen die Herausforderungen moderner Handelsunternehmen genau: Vom kanalübergreifenden Einkaufserlebnis bis zur effizienten Filialsteuerung bieten wir Lösungen, die Prozesse vereinfachen, Kundenzufriedenheit steigern und Wachstum ermöglichen.
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