
Digitalisierungsprojekte sind oft ebenso unerlässlich wie riskant. Viele Unternehmen stecken monatelange Arbeit und einen erheblichen Anteil ihres Jahresbudgets in solche Vorhaben – um dann an der Umsetzung zu scheitern. Gründe hierfür gibt es viele. Zu den häufigsten Fehlern gehört es, den falschen Lösungsansatz, und in Folge dessen den falschen Digitalisierungspartner, zu wählen.
Ganzheitliche Lösungsansätze sind gefragt
Zunächst sollte man sich über das Grundproblem klar werden: Ist ein guter Prozess nur schlecht digitalisiert oder ist der gesamte Prozess mangelhaft? Ist eine Neuausrichtung erforderlich, um am Markt bestehen zu können oder genügt eine neue Software, um effizienter zu arbeiten? Was soll mit dem Digitalisierungsprojekt erreicht werden und was darf die Lösung kosten? Diese Fragen müssen geklärt sein, bevor es an die Partnerwahl geht. Genau deshalb sollten potenzielle Digitalisierungspartner nicht nur Software präsentieren, sondern vor allem ganzheitliche Konzepte und Lösungsansätze liefern.
In vier Schritten zum richtigen Partner
Mit einer systematischen, gut vorbereiteten Herangehensweise lassen sich typische Risiken von Digitalisierungsprojekten vermeiden – und optimale Projektlaufzeiten erreichen. Was also tun, um ohne Umwege zum Ziel zu kommen? Hier sind die wichtigsten Schritte, um den passenden Digitalisierungspartner zu finden:
- Eine klare Zielformulierung: Was soll mit dem Digitalisierungsprojekt erreicht werden? Wo will man nach Projektabschluss stehen? Wie lässt sich das messen?
- Eine klare Formulierung der Entscheidungskriterien.
- Die wirtschaftliche Bewertung und Budgetierung des Projekts: Ein angemessener Return on Investment ist ein Indiz für ein wirtschaftlich sinnvolles Vorhaben.
- Erst auf Grundlage dieser Kriterien sollte man sich potenzielle Anbieter genauer ansehen. Sie könnten dann etwa mit fünf Kandidaten Vorgespräche führen, davon drei in die engere Auswahl nehmen, um am Ende zwei detaillierter zu analysieren.
Halten Sie sich an dieses Vorgehen, minimieren Sie das Risiko, eine schlechte Entscheidung zu treffen und den falschen Partner zu wählen. Es lohnt sich also, mehr Zeit in Vorbereitung und Planung zu investieren, um böse Überraschung zu vermeiden.
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