Agentic AI: Vom Potenzial zum Prozess

Lesedauer: 
0 Minuten
Datum: 
30.04.2026
Von 
Isabel Vennemann
Inhaltsverzeichnis

Dieser Beitrag ist Teil der Reihe „Level Up: Agentic AI als nächste Stufe Ihrer Prozessintelligenz". Hier zeigen wir konkrete Agents im Einsatz und erläutern, welchen Unterschied sie in realen Geschäftsprozessen machen. 

Warum mit Agentic AI zögern, wenn die Vorteile auf der Hand liegen?

Die Potenziale von KI-Agenten (Agentic AI) klingen überzeugend. Doch im Mittelstand bleibt der Startschuss oft aus, wie eine Studie von Lünedonkaufzeigt. Unternehmen stecken oftmals tief in ihren eigenen, selten dokumentierten Prozessen. Von Visionen zu Use Cases zu kommen, fühlt sich an wie ein Sprung ins kalte Wasser. 

Agentic AI arbeitet dort, wo Ihr Geschäft stattfindet

Die gute Nachricht: Microsoft Dynamics 365 Business Central bringt bereits Standard Agents mit und gibt erste Impulse; etwa für die automatisierte Verarbeitung von Kreditorenrechnungen oder die KI-gestützte Erfassung von Verkaufsaufträgen direkt aus E-Mail-Anfragen. 

Das eigentliche Potenzial entfaltet sich dort, wo KI-Agenten gezielt auf Ihre individuellen Wertschöpfungsprozesse zugeschnitten werden. Zwei Beispiele aus der Praxis zeigen, was das konkret bedeutet: 

Wer im Einkauf tätig und für die Qualitätssicherung verantwortlich ist, muss regelmäßig neue mechanische Komponenten bestellen. Am Wareneingang soll die Ware anhand spezifischer, dafür definierter Eigenschaften geprüft werden. Das ist bisher ein zeitintensiver, fehleranfälliger Prozess. Mit einem maßgeschneiderten Agenten geben Sie ihm die Bestellung und die Produktspezifikation an die Hand. Er legt eigenständig Prüfmerkmale, Maße und den Prüfauftrag an – optional auch Artikel, Bestellungen oder Kreditoren. Ein Mitarbeitender prüft den Vorschlag, bestätigt diesen und bereitet damit alles für den Wareneingang vor. 

Daten zwischen Systemen zu übersetzen, bildet das zweite Beispiel: Ob Intercompany-Prozesse, EDI-Anbindungen oder Clearingcenter – überall braucht es komplexe Mappings. Ein darauf zugeschnittener Agent erkennt Strukturen, schlägt Mappings vor und reduziert den manuellen Aufwand drastisch. 

Jetzt aktiv werden

Use Cases für KI-Agenten gibt es wie Sand am Meer. Doch welcher Prozess birgt den größten Impact und somit auch einen Wettbewerbsvorteil für Ihr Unternehmen? Die entscheidenden Fragen sind hier: 

  • Wo entsteht heute der größte Aufwand für wiederkehrende Tätigkeiten? 
  • Wo würde proaktive Unterstützung bei diesen Aufgaben messbaren Mehrwert bringen?  

Klar ist: Abwarten ist keine Strategie. Definieren Sie ein klares Zielbild, bestimmen Sie Ihren erwarteten Return on Invest und starten Sie mit einem klar abgegrenzten Prozess. Es klingt einfach. Die Vorteile liegen auf der Hand. Doch den wirklichen Vorteil durch Agentic AI definiert jeder mit seinen Prozessen selbst. 

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Von Isabel Vennemann

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